1                   Friedrich-Ka

Schulprogramm der Friedrich-Kayser-Schule

(eine bebilderte Papierfassung unseres Schulprogramms können Sie für 2€ im Sekretariat erwerben)

 

Das Wichtigste in Kürze  4

Wir stellen uns vor: 5

Unserer Schulname  5

Offener Unterrichtsbeginn   6

Förderkonzept an der Friedrich-Kayser-Schule  7

Förderkonzept allgemein   7

Lesepaten   8

Interkulturelle Förderung   8

Deutsch als Zweitsprache (DaZ Förderung)  8

Herkunftssprachlicher Unterricht  9

Inklusion   9

Snoezelen   10

Schulsozialarbeiter  10

Förderung in der OGS  11

Kooperationen   11

Unser Förderkonzept in der Schuleingangsphase  12

Eckpunkte, die unsere Schuleingangsphase bestimmen: 12

Unterrichtliche Vorgaben   13

Organisatorische Vorgaben   13

Lerninsel  14

Förderkonzept für den 3. und 4. Jahrgang   15

Organisatorische Vorgaben   15

Fördermaßnahmen   15

LRS-Förderung   16

Die offene Ganztagsschule  17

Ausserschulische Kooperationspartner der FrieKS  19

Die Fächer und ihre Lerninhalte  20

Deutsch   20

Mathematik  22

Sachunterricht  24

Das Rucksack-Programm    25

Klasse 2000  26

Radfahrtraining   28

Radfahrtraining im 1./2. Schuljahr  28

Radfahrausbildung im 3./4. Schuljahr  28

Englisch   29

Herkunftssprachlicher Türkisch-Unterricht  30

TÜRKÇE ANADİL DERSİ 31

Herkunftssprachlicher Italienischunterricht  32

Insegnamento della lingua italiana   32

Religion   33

Kunst  34

Musik  35

Jedem Kind ein Instrument (JeKi)/ Jekits  36

Sport  37

Lernen mit neuen Medien   38

Benimm ist in   39

Stöbertag   40

Feste/Feiern   40

Schulregeln   41

Denkpause  42

Spielehäuschen   43

Die Schule beginnt  44

Hurra, ich bin (fast) ein Schulkind   44

Schulende – Übergang zu den weiterführenden Schulen   45

Wie geht es weiter?  45

Kooperationen mit außerschulischen Einrichtungen   46

Außerschulische Lernorte  46

Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen   47

Förderverein Friedrich-Kayser-Schule e.V. 49

 

Das Wichtigste in Kürze

 

Unsere Adresse:

Friedrich-Kayser-Schule               Tel: 02304/12230              

Eintrachtstr. 10                          Fax: 02304/254791

58239 Schwerte                         Internet: www.fks.schwerte.de

 

Schulleitung:

Frau Jost

 

Sekretariat:                             Bürozeiten:

Frau Lichteiker                           Montag bis Donnerstag

                                               8.00 Uhr - 12.00 Uhr

 

Hausmeister:

Herr Hylla

 

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Unterrichtszeiten:

Wir beginnen unseren Schultag ab 7.45 Uhr mit einem offenen Unterrichtsanfang.

 

1. Stunde          8.00 Uhr -  8.45 Uhr

2. Stunde          8.45 Uhr -  9.30 Uhr

 

Pause                9.30 Uhr  -  9.45 Uhr (Hofpause)

                        9.45 Uhr – 10.00 Uhr (Frühstückspause)

                                                              

3. Stunde          10.00 Uhr - 10.45 Uhr

4. Stunde          10.45 Uhr - 11.30 Uhr

 

Pause                11.30 Uhr - 11.45 Uhr

 

5. Stunde          11.45 Uhr - 12.30 Uhr

6. Stunde          12.30 Uhr - 13.15 Uhr

 

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Wir stellen uns vor:

 

Wir sind eine zwei bis dreizügige Gemeinschaftsgrundschule in der Schwerter Innenstadt. In unserem Kollegium arbeiten 18 Lehrerinnen und Lehrer. Neben den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern gehören zwei Sonderpädagoginnen, eine Schulsozialpädagogin und zwei HSU-Lehrkräfte für die Fächer Türkisch und Italienisch zum Lehrerteam der FKS.

Einen starken Rückhalt gewähren uns unsere Schulleitung Frau Jost und unsere Sekretärin Frau Lichteiker.

Ergänzt wird das Team durch die Mitarbeit der OGS und die Schulsozialarbeiter des Schwerter Netzes. Schulname

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Unserer Schulname

Von wem hat unsere Schule ihren Namen? 

Friedrich Kayser (1894 – 1945) war Lehrer und Pazifist.

Er setzte sich für den Frieden ein, denn er war gegen Gewalt, Krieg und gegen Adolf Hitler.

Deshalb wurde er von den Nationalsozialisten verhaftet, später jedoch wieder freigelassen.

Nach seiner Entlassung gehörte er zum Dortmunder Widerstandskreis um Emil Figge.

Er kam im März 1945 in Dortmund bei einem Bombenangriff ums Leben.


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Offener Unterrichtsbeginn

Um unseren Kindern einen entspannten Einstieg in den Schultag zu ermöglichen, besteht für sie das Angebot des offenen Unterrichtsbeginns.

Ab 7.45 Uhr ist der Klassenraum für die Kinder geöffnet und der Lehrer oder die Lehrerin ist anwesend.

In der Klasse können die Kinder angefangene Arbeiten weiterführen, lesen, spielen oder sich mit Klassenkameraden und der Lehrkraft unterhalten.

Durch diese lockere Atmosphäre wird der Unterrichtsbeginn nicht als abrupt empfunden, die Kinder sind im Unterricht entspannter. Unterrichtsstörungen wird vorgebeugt.

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Förderkonzept an der Friedrich-Kayser-Schule

 

Unsere Schule

ist für die Kinder da,

die wir haben,

und nicht für die,

die wir uns wünschen!

 

Förderkonzept allgemein

Unsere Schule hat das Gütesiegel für individuelle Förderung erhalten. Wir nehmen unsere Schülerinnen und Schüler ganzheitlich mit ihren Stärken wahr und fördern individuell differenziert. Hierbei arbeiten wir im Unterricht mit Lehrwerken, Materialien und Unterrichtsformen, die ein individuelles Lernen und Lehren ermöglichen. Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit in Kleingruppen, die nach den individuellen Bedürfnissen/Schwerpunkten ausgerichtet ist, Förderung in den Kernfächern zu erhalten und so Lernschwierigkeiten zu überwinden. Zu diesen Fördermaßnahmen zählen die Förderbänder, die Lerninsel und die sonderpädagogische Förderung wie auch die präventiv sonderpädagogische Unterstützung. Ebenso hat sich unsere Schule der Tatsache gestellt, dass viele Kinder mit wenigen und oft nicht hinreichenden Deutschkenntnissen zu uns kommen. Wir bieten neben dem Herkunftssprachlichen Unterricht auch eine gezielte Förderung im Bereich Deutsch als Zweitsprache an.

Unser Team wird durch Schulsozialarbeiter bereichert. Hier werden unter anderem die sozialen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler gestärkt. Weiterhin arbeitet die FKS daran, die körperliche Fitness der Schüler zu stärken. So wurden für eine bewegte Pause unterschiedliche Bewegungs- und Spielgeräte angeschafft sowie AGs im sportlichen Bereich eingerichtet.

Zusätzlich nimmt die FKS am Programm Klasse2000 teil (siehe entsprechende Seite Klasse2000).

In vergangenen Schulvergleichsuntersuchungen wurde festgestellt, dass die deutschen Schüler im Vergleich zu Schülern in anderen Ländern mathematische und naturwissenschaftliche Defizite haben. Um dem entgegenzuwirken wurde 2004 das bundesweite Projekt "Sinus" (Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts) ins Leben gerufen. Unsere Schule hat von 2004 bis 2009 an diesem Projekt teilgenommen. Inzwischen ist das Projekt Sinus-Transfer Grundschule ausgelaufen, aber wir profitieren immer noch von den Erfahrungen und der erweiterte Materialausstattung unserer Schule mit Lehrmitteln.

Ebenso bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeiten der Lesepatenschaft an.

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Lesepaten

Das Lesepatenprojekt ist ein Projekt, welches unseren Schülerinnen und Schülern den Zugang zu Büchern erleichtern soll.

An unserer Schule engagieren sich ehrenamtlich bis zu 20 Lesepaten jeweils für eine Schulstunde. Sie wollen bei den von ihnen betreuten Kindern die Freude am Lesen wecken und die Lesefähigkeit sowie die Lesekompetenz ihres Patenkindes erhöhen. Vorlesen, erzählen zu Bildern, erzählen des Gehörten, gemeinsame Spiele und das Gefühl persönlicher Zuwendung sind wichtige Bestandteile der Lesepatenschaften.

Für jedes Kind aus nichtdeutschen Sprachgebieten sind die Stunden mit ihren Lesepaten eine Möglichkeit, ihre deutschen Sprachkenntnisse in entspannter Atmosphäre zu entwickeln.

In den vierten Jahrgängen bietet das „Zeitungs-Projekt“ (medienpädagogisches Grundschulprojekt der Journalistenschule Ruhr) eine zusätzliche Leseförderung. Hierbei geht es um das spielerische Erfassen von wichtigen Nachrichten.

 

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Interkulturelle Förderung

Die Interkulturelle Förderung ist ein zusätzliches Förderangebot, bei dem der Schwerpunkt die sprachliche Förderung ist. Die Zuweisung erfolgt durch die Klassenlehrer.

In der Differenzierungs-Stunde wird parallel zu den jeweiligen Inhalten des Deutsch- und Sachunterrichts gearbeitet. Dabei geht es besonders um die Vertiefung von grammatikalischen Themen, die Übung der Rechtschreibung und die Weiterentwicklung des Wortschatzes.

 

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Deutsch als Zweitsprache (DaZ Förderung)

Um den Kindern mit Zuwanderungsgeschichte, die über noch nicht hinreichende bis gar keine Deutschkenntnisse verfügen, das Einleben in unserer Gemeinschaft zu erleichtern, bieten wir Förderunterricht mit dem Schwerpunkt Deutsch als Zweitsprache auf unterschiedlichen Sprachniveaus an. Dieser findet mit bis zu 6 Stunden in der Woche bei einer dafür ausgebildeten Lehrkraft statt.

Die Förderung in „Deutsch als Zweitsprache“ beinhaltet die Bereiche „Mündlicher Sprachgebrauch“ und „Schriftlicher Sprachgebrauch“ mit Schwerpunktlegung auf Wortschatzerweiterung und Einsichten in grammatikalische Strukturen. Zur Verbesserung des Sprachverständnisses und Bearbeitung der Bedürfnisse der Kinder hat das Kollegium zahlreiche Materialien zur Verfügung, die sich am Lehrplan und den verbindlichen Anforderungen im Deutschunterricht orientieren, um eine systematische Förderung sicher zu stellen. Diese wird lernbereichsübergreifend von den Fachkräften aufgegriffen und fortgesetzt. Zudem besteht eine Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum in Unna. Unser Wunsch ist es, den Kindern aus Zuwandererfamilien möglichst schnell eine Chancengleichheit im deutschsprachigen Unterricht zu ermöglichen.

 

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Herkunftssprachlicher Unterricht

An der FKS wird für Kinder aus Migrationsfamilien herkunftssprachlicher Unterricht in Türkisch und Italienisch angeboten. Dieses zusätzliche Unterrichtsangebot wird bereits ab der Schuleingangsphase Klasse 1 von Lehrkräften der jeweiligen Herkunftssprache angeboten. Der herkunftssprachliche Unterricht wird an unserer Schule mit bis zu drei Stunden pro Jahrgang unterrichtet. Eine weitere Fördermaßnahme wird diesen Kindern im Rahmen des Rucksack-Programms angeboten (siehe entsprechende Seite Rucksack-Programm).

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Inklusion

An unserer Schule lernen Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam. Alle Kinder werden gemäß ihrer Lernvoraussetzungen auf Grundlage ihres individuellen Förderplans gefördert. Dazu arbeiten Regelschullehrkräfte und Sonderpädagogen eng zusammen und unterrichten die Schülerinnen und Schüler sowohl gemeinsam (Teamteaching), als auch in Kleingruppen.
Durch Differenzierung von Zielen und Anforderungen und die Anwendung unterschiedlicher Sozialformen, Methoden und Medien, wird den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Kinder entsprochen.
Die Schülerinnen und Schüler bringen unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Unterricht ein und lernen somit nicht nur miteinander, sondern auch voneinander. Das gemeinsame Lernen fördert den Aufbau sozialer Kompetenzen, indem alle Kinder lernen, sich gegenseitig zu akzeptieren, zu respektieren, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen.

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 Snoezelen

Der Snoezelraum (aus dem Niederländischen zusammengesetztes Kunstwort aus „snuffelen“ und „douzelen“ = „schnuppern“ und „dösen“) ist ein separater weiß gehaltener Raum, in dem durch gezielt angebotene Reize (Musik, Lichteffekte, Berührungsstimulation), Sinneswahrnehmungen bei den Schülerinnen und Schülern angeregt werden.

Sie sollen Wohlbefinden, Entspannung und Beruhigung auslösen. Der Raum ist mit gemütlichen Sitzkissen und Decken, einer Wassersäule mit Lichteffekten und Blasenbildung und einer Spiegelkugel mit Farbscheibenstrahler ausgestattet. Zusätzlich runden Musik und Gegenstände zur haptischen Sinneserfahrung (z.B. Massagebälle) das Angebot des Raumes ab.
Der Snoezelraum wird sowohl von einzelnen Schülerinnen und Schülern, als auch von Kleingruppen, stets unter Anleitung, mit unterschiedlichen
Zielschwerpunkten und mit unterschiedlichem Angebot genutzt. Zum Beispiel um Entspannung nach anstrengenden Unterrichtsphasen zu erreichen. Bei der Bewältigung angespannter Streitsituationen, sowie zur Beruhigung in individuellen Stresssituationen und / oder zur Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung durch z.B.
Fantasie- und Traumreisen, Massagespiele, Meditationsübungen, Vorlesen von Kinderbüchern.

Langfristig sollen alle Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer von dem Angebot des Snoezelens profitieren, indem die Lernatmosphäre in
den Klassen durch Phasen der Entspannung und des Rückzugs nachhaltig verbessert wird.

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Schulsozialarbeiter

Schulsozialarbeit an der Schule findet in Trägerschaft vom Schwerter Netz für Jugend und Familie gGmbH statt. An unserer Schule sind Florian Kampmann und Katrin Praest im Einsatz.

In enger Absprache mit dem Lehrerkollegium bieten sie für Klassen Projekte z.B. zur Stärkung der Klassengemeinschaft, zur Teambildung oder zur Gewaltvorbeugung an.

Diese Projekte finden in einer wöchentlichen Unterrichtsstunde über einen Zeitraum von ca. 10 Wochen pro Klasse statt und bestehen aus spielerischen Übungen mit verschiedenen Schwerpunkten. Die KlassenlehrerInnen begleiten die Stunden. Die in den Übungen gemachten Erfahrungen fließen anschließend in den Klassenalltag ein.

Immer dienstags machen die Kollegen in den Pausen ein Jonglageangebot auf dem Schulhof und sind für die Kinder Ansprechpartner.

Darüber hinaus unterstützen sie Familien bei der Antragstellung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets. Und sollte es im „Dreieck Kind-Schule-Eltern“ irgendwo mal haken, stehen die Kollegen zur Verfügung, um gemeinsam Lösungswege zu finden.

Die Schulsozialarbeiter nehmen sich gerne Zeit für ein persönliches Gespräch und sind unter 01637330169 bzw. schule@schwerter-netz.de zu erreichen.

 

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Förderung in der OGS

Im Anschluss an den täglichen Unterrichtstag werden die Kinder aller Jahrgangsstufen, die in der OGS angemeldet sind, während der Zeit der Hausaufgabenbetreuung durch das Personal der OGS und durch Lehrer unterstützt. Auch im Nachmittagsbereich werden einige AGs in Zusammenarbeit des OGS-Teams mit dem Kollegium aber auch mit außerschulischen Kooperationspartnern angeboten.

Ergänzt wird das schulische Förderangebot durch unterschiedliche AGs, die eine Förderung im musischen, künstlerischen, naturwissenschaftlichen und sportlichen Bereich ermöglichen (siehe entsprechende Seite zu dem Programm der FrieKS)

 

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Kooperationen

Die FKS pflegt nicht nur den Dialog mit den Eltern, sondern nimmt je nach Bedarf auch mit außerschulischen Einrichtungen, z.B. Musikschule, Jugendhilfe, Migrantenselbstorganisationen, Kindertageseinrichtungen, Sportvereine, Bücherei Kontakt auf.

 

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Unser Förderkonzept in der Schuleingangsphase

Hinter der Idee der Schuleingangsphase steht die Beobachtung, dass Kinder, die schulpflichtig werden, mit ganz unterschiedlich ausgeprägten Fähigkeiten und Fertigkeiten in die Schule kommen. Neben Kindern, die bei der Einschulung schon lesen und schreiben sowie im Zahlenraum bis 20 oder darüber hinaus rechnen können, finden sich Kinder, die keine oder nicht hinreichende deutsche Sprachkenntnisse haben. Auf diese Situation müssen Kindertagesstätten und Schulen eine Antwort geben - beispielsweise mit einer vorschulischen Sprachförderung, aber auch mit einem neu organisierten, auf die individuellen Fähigkeiten der Kinder eingehenden Schulanfang - der Schuleingangsphase. Sie umfasst die Klassen 1 und 2. An unserer Schule hat sich die Schulkonferenz für die jahrgangsbezogene Organisationsform entschieden.

Eckpunkte, die unsere Schuleingangsphase bestimmen:

· Informationsveranstaltung für die Eltern der Vierjährigen in Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten
·

Förderempfehlungen in Kooperation mit den Kindergärten

· Anmeldung bis zum 15. November eines Jahres
· Überprüfung des Schulfähigkeitsprofils im Rahmen der Anmeldung. Dabei werden die Kinder in den Bereichen Motorik, Wahrnehmung, personale/soziale Kompetenzen, Umgang mit Aufgaben und elementares fachliches Wissen im sprachlichen und mathematischen Bereich auf ihre Fähigkeiten und Kompetenzen hin getestet. Die Beobachtungsbögen wurden in Zusammenarbeit mit den örtlichen Kindergärten erstellt.
·

 Die Schulanfänger besuchen die Schule im Mai mit ihren Erzieherinnen zu einem Schul-Schnuppertag.

·  Informationsabend für die Eltern der zukünftigen Erstklässler vor den Sommerferien.
· Am 1. Schultag werden die neuen Schulanfänger durch die Schulgemeinde begrüßt. Es findet auch ein Einschulungsgottesdienst statt.
· Für die Schuleingangsphase hat das Kollegium in Zusammenarbeit mit interessierten Eltern ein spezielles Förderkonzept erarbeitet, das auch eine    äußere Differenzierung beinhaltet
· Die Kinder des vierten Jahrgangs übernehmen eine Patenschaft für einen Schulanfänger und helfen jedem neuen FKS Kind, sich möglichst gut und schnell an unserer Schule einzuleben.
· Kinder, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie außerschulische Kooperationspartner arbeiten vertrauensvoll an der Erziehungs- und Bildungsarbeit unserer Schule mit.

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Unterrichtliche Vorgaben

 Kinder kommen mit unterschiedlichen Lernvorerfahrungen in den einzelnen Bereichen in die Schule. Daraus resultieren Folgerungen für den Unterricht:

·  Wir schaffen einen verlässlichen sozialen Rahmen für die gemeinsame Arbeit durch den bewussten Aufbau einer Klassengemeinschaft, durch die Einübung und Einhaltung von Ritualen und Regeln, durch die Einführung immer wiederkehrender Arbeitsformen.
·  Wir ermöglichen den Kindern durch unterschiedliche Arbeitsformen wie Tagesplan, Wochenplan, Werkstattarbeit, Stationenlernen, Freie Arbeit usw., selbstständiges Arbeiten.
·  Wir geben den Kindern unterschiedliche Aufgabenstellungen, um ihre Individualität und Lernentwicklung zu berücksichtigen.
·  Wir geben den Kindern Zeit und die Gelegenheit, ihren eigenen Arbeitsrhythmus zu finden.
·  Wir planen Bewegungsphasen in den Unterricht ein.
·  Wir bieten Stille- und Entspannungsübungen an.

       

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Organisatorische Vorgaben

Es werden Jahrgangsteams aus den Klassenlehrern, der Sozialpädagogin und den Sonderpädagoginnen gebildet. Diese legen Termine für Teamsitzungen an bestimmten Tagen in der Woche fest. Ihre Aufgabe ist die gemeinsame Unterrichtsvorbereitung, Förderdiagnostik und Erstellung von Gruppen-, bzw. Individual – Förderplänen. Diese Förderpläne schließen die Bereiche Motorik und Wahrnehmung, sowie soziale und personale Kompetenz mit ein.

In den ersten vier Schulwochen erfolgt eine intensive Beobachtungs- und Diagnosephase. Daran beteiligt sind die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer, die Sozialpädagogin, die Sonderpädagogin und die zugeordneten Kolleginnen und Kollegen.

Es soll im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten zu einer Rhythmisierung des Unterrichtstages kommen. Sie soll den Kindern einen zuverlässigen Rahmen bieten, ein Zeitraster, an dem sie sich orientieren können, ein Arbeitsplan, in dem bereits bekannte Arbeitstechniken, Verhaltensweisen etc. sich in einem gleichmäßigen Rhythmus wiederholen. Er soll zur Transparenz des Schulalltags, zur Förderung der Selbstständigkeit und der Eigenverantwortung beitragen.

An unserer Schule beginnen wir mit einem offenen Unterrichtsanfang ab 7.45 Uhr. In den ersten beiden Stunden findet Klassenunterricht mit festen Ritualen, sowie die Vermittlung von Unterrichtsinhalten statt. Dabei steht die Bildung einer sozialen Gemeinschaft innerhalb der Klasse im Vordergrund. Dies ist für die Kinder unserer Schule ein wesentliches Element.

In der dritten und vierten Unterrichtsstunde finden Arbeits- und Übungsphasen statt, die einen individualisierten Unterricht im Rahmen von Team-Teaching, innerer und äußerer Differenzierung, aber auch in klassenübergreifenden Fördergruppen ermöglichen.

Die Kinder haben in diesem Rahmen je nach Lernausgangslage die Möglichkeit, auch jahrgangsübergreifend an Arbeits- und Übungsphasen, bzw. Fördergruppen teilzunehmen.

Nach der zweiten Pause erfolgt in der 5. Stunde die Basisförderung für Kinder der Klasse 1 der Schuleingangsphase mit Problemen im Wahrnehmungs- und motorischen Bereich, sowie im Sozialverhalten und der Konzentration.

Dem Unterricht schließt sich, sofern Ihr Kind teilnehmen soll, die offene Ganztagsschule bis 16.00 Uhr an. Hier erledigen die Kinder unter Anleitung ihre Hausaufgaben. Darüber hinaus können sie an sprachlichen, naturwissenschaftlichen, sportlichen und musischen, sowie kreativen Angeboten teilnehmen.

 

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Lerninsel

Unsere Schule hat durch die Bereitstellung einer Sozialpädagogin die Möglichkeit, eine vom Schulgesetz vorgesehene äußere Differenzierungsmaßnahme zu realisieren.

Mit dem schriftlichen Einverständnis der Eltern werden die Kinder mit höchstens der Hälfte der wöchentlichen Unterrichtszeit für einen zeitlich begrenzten Rahmen parallel zur regulären Lerngruppe individuell gefördert.

Die Schwerpunkte der Förderung, die Dauer der Förderung und der Umfang der Förderung richten sich nach individuellen Förderplänen, die in der Verantwortung der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers gemeinsam mit der Sozialpädagogin erarbeitet, überprüft und weiterentwickelt werden. Die Förderung erfolgt in den grundlegenden Kompetenzbereichen, die für eine erfolgreiche Teilnahme am regulären Unterricht erforderlich sind.

Für den Leselernprozess sowie für den Schriftspracherwerb ist die Entwicklung der Wahrnehmung im visuellen Bereich und im Bereich der räumlichen Beziehungen von grundlegender Bedeutung. Die Kinder müssen ihre Aufmerksamkeit von der Bedeutung einer Mitteilung ablenken und auf die formale Struktur des sprachlichen Merkmals lenken.Dies wird als Prozess der phonologischen Bewusstheit bezeichnet und beinhaltet eine Vielzahl kognitiver Operationen, die auf der Basis eines individuellen Trainingsprogramms ganzheitlich geschult werden.

Die Grundlage für alles mathematische Denken ist die visuelle, räumliche und zeitliche Wahrnehmung. Darüber hinaus kommen dem Sprachverständnis und den Handlungserfahrungen der Kinder eine grundlegende Bedeutung zu. Spezielle Wahrnehmungsübungen durch Lernen mit allen Sinnen in Bewegung, Rhythmus und Sprache sind Inhalt des Wahrnehmungstrainings, um die Basis für ein mathematisches Verständnis zu legen. Eine besondere Bedeutung kommt dieser äußeren Differenzierungsmaßnahme in der Schuleingangsphase zu.

Entwicklungsverzögerungen in einzelnen Bereichen lassen sich in dieser Organisationsform besonders erfolgversprechend aufarbeiten. Da es sich bei den oben beschriebenen Fähigkeiten und Fertigkeiten um Basiskompetenzen handelt, können sprachliche oder mathematische Defizite auch in den Jahrgangsstufen 3 und 4 ihre Ursache in diesen grundlegenden Bereichen haben. Lernstandsdiagnosen geben Aufschluss über diese Ursachen und die daraus resultierenden Förderbedarfe. Auch hier wird die Teilnahme an einer äußeren Differenzierungsmaßnahme ermöglicht.

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Förderkonzept für den 3. und 4. Jahrgang 

 

Organisatorische Vorgaben

Im Wesentlichen gelten die organisatorischen Vorgaben der Schuleingangsphase auch in den Klassen 3 und 4. Die Aufgaben der Jahrgangsteams bleiben wie beschrieben, jedoch entfällt die Basisförderung.

Zu Beginn dieser Schuljahre werden ebenfalls Lernstandsdiagnosen durchgeführt. Da die Klassenleitungen in der Regel beibehalten werden, nimmt die Beobachtungs- und Diagnosephase zur Einteilung der individuell benötigten Fördergruppen keinen so intensiven zeitlichen Raum ein wie zu Beginn der Schuleingangsphase. Aufgrund der Zunahme der Unterrichtsstunden im 3. / 4. Schuljahr werden einige AGs erst in der 7./ 8. Stunde angeboten.

 

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Fördermaßnahmen

Wie bereits in der Schuleingangsphase werden in den Jahrgangsstufen 3 und 4 folgende Fördermaßnahmen angeboten:

· Fördergruppen nach Lernstand in den Fächern Deutsch und Mathematik
· sonderpädagogische präventive Unterstützung und Förderung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf
· LRS-Förderstunden (ab Schuleingangsphase Klasse 2)
· interkulturelle Förderung
·    Herkunftsprachlicher Unterricht

 Im 3. und 4. Jahrgang werden auch weiterhin pro Woche je zwei Förderstunden in Deutsch und eine Förderstunde in Mathematik erteilt. In allen Stunden stehen je vier bis sechs Lehrkräfte zur Verfügung, sodass die Kinder des jeweiligen Jahrgangs in entsprechend viele Fördergruppen eingeteilt werden können. Aufgrund von Klassenarbeiten, Lernzielkontrollen, Schülerbeobachtungen und Lernstandsdiagnostik ergeben sich Förderschwerpunkte. In den jeweiligen Teamsitzungen werden die Kinder unterschiedlichen Fördergruppen zugeordnet, die den jeweiligen individuellen Förderbedarf berücksichtigen. Wenn im Laufe der kontinuierlichen Überprüfung des Lernstands durch Lernzielkontrollen und der regelmäßigen Schülerbeobachtung deutlich wird, dass die Fördergruppe nicht mehr dem aktuellen Förderbedarf eines Schülers entspricht, kann die Fördergruppe gewechselt werden.

 

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LRS-Förderung

Diese zusätzliche Fördermaßnahme im Lesen und Rechtschreiben wird ab der 2. Klasse pro Jahrgang für 2 Stunden wöchentlich für Kinder mit Unterstützungsbedarf im Schreiben und Lesen angeboten.

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Ist die Schuleingangsphase zu Beginn geprägt vom Übergang in die Grundschule und den unterschiedlichen Lernausgangslagen, so ist der 4. Jahrgang geprägt vom anstehenden Übergang in die weiterführenden Schulen. Um diesen Übergang möglichst reibungslos zu gestalten, sind neben der kontinuierlichen Schülerbeobachtungen, Lernstandsdiagnostik und Förderung auch intensive Beratungen und Informationen der Eltern notwendig.

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Folgende Eckpunkte bestimmen den Übergang zu den weiterführenden Schulen:

· Regelmäßige beratende Gespräche mit den Eltern bei Sprechtagen und nach Bedarf.
· Informationsveranstaltung zum Übergang zu Beginn des 4. Schuljahres.
·  Erste gezielte Beratungsgespräche zum Übergang im November.
· Die weiterführenden Schulen laden die Viertklässler und ihre Eltern zum Tag der offenen Tür ein.
· Zweite individuelle Beratungsgespräche im Januar.
· Erstellung der Schulformempfehlung.
· Anmeldung zu den weiterführenden Schulen durch die Eltern.
· Zum Ende des Schuljahres findet ein gemeinsamer ökumenischer Abschlussgottesdienst statt.
·  Es finden klasseninterne Abschlussfeiern statt.
·   Am letzten Schultag werden die Viertklässler bei einer kleinen Feier von allen Kindern und Lehrern verabschiedet.

        
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Die offene Ganztagsschule

  

Die Betreuung der Friedrich-Kayser-Schule versteht sich als Teil im Haus des Lernens und möchte den Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleisten und die Kinder zu einem sinnvollen Freizeitverhalten anleiten. Neben der Hausaufgabenbetreuung liegt ein besonderer pädagogischer Schwerpunkt in dem Bemühen, einen qualitativen Beitrag zum Lebensumfeld der Kinder zu leisten.

Über 90% der Kinder sollen und wollen ihre Hausaufgaben in der Betreuung machen. Die Hausaufgabenbetreuung der Klassen 1-3 übernehmen die Mitarbeiterinnen der OGS, die des 4. Jahrgangs übernehmen Lehrkräfte. Die Kinder sollen ihre Hausaufgaben weitgehend alleine machen, bei Bedarf wird ihnen Hilfestellung geleistet. Die Arbeiten werden stichprobenartig kontrolliert. Das Erledigen der Hausaufgaben wird täglich schriftlich dokumentiert. Die Ganztagsbetreuung der Friedrich-Kayser-Schule versteht sich als Teil der Schule, mit der sie eng zusammenarbeitet.

Die Betreuerinnen im HA-Bereich stehen wöchentlich in persönlichem Kontakt zu den Lehrern, ein Kontaktheft garantiert den täglichen Austausch zwischen Schule und Betreuung.

Zu den Elternsprechtagen der Schule wird über jedes Kind ein Beobachtungsprofil erstellt. Regelmäßige Gelegenheit zu Elterngesprächen und ein Elternabend gewährleisten den Austausch mit den Eltern. Bei Bedarf finden auch Gespräche zwischen Eltern, Lehrern und Betreuung statt.

Ab 12:30 steht das Mittagessen auf dem Plan. Für die muslimischen Kinder wird immer ein Gericht, das ohne Schweinefleisch zubereitet ist, angeboten. Wir legen Wert auf fettarme und vitaminschonend zubereitete Speisen, die durch Salat ergänzt werden. Täglich wird nachmittags Obst oder Rohkost als Zwischenmahlzeit angeboten. Die gemeinsame Einnahme einer Mahlzeit hat als Ziel eine gesunde Ernährung und die Herausbildung einer gemeinschaftlichen Sozialerfahrung. Auf Tischmanieren, Rücksichtnahme und Toleranz wird besonders geachtet.

Nach Erfüllung ihrer Pflichten haben die Kinder die Möglichkeit, sich im Freispielbereich nach ihren Bedürfnissen zu beschäftigen. Vor allem das Sozialverhalten (Rücksichtnahme, Toleranz und Einhalten von Regeln) und die Persönlichkeitsentwicklung stehen hier im Vordergrund.

Im Aktionsraum werden den Kindern Kreativangebote gemacht. Außerdem sind hier viele Bücher und Spiele (Lernspiele, Spiele zur Förderung der Konzentration, Kreativität, logisches und räumliches Denken, Ausdauer und Selbständigkeit) vorhanden, die allein oder in Gemeinschaft gespielt werden können.

Im Ruheraum haben die Kinder die Möglichkeit, sich in kleinen Gruppen zurückzuziehen, zu lesen oder einfach nur miteinander zu sprechen.

Bei trockener Witterung dürfen die Kinder zwischen 13:20 und 14:00 auf dem Schulhof Fußball spielen, Seil hüpfen, Badminton oder Tischtennis spielen oder auf dem Klettergerüst klettern.

Im Freizeitbereich am Nachmittag will die Friedrich-Kayser-Schule die Neugierde der Kinder wecken und neue Anregungen geben. Der Schwerpunkt der Angebote liegt im spielerischen Tun und nicht in der Leistung. Dabei werden die Kinder zu Kontinuität angehalten. Die Kinder haben 3x jährlich die Möglichkeit, aus dem wechselnden und breit gestreuten Angebot der Arbeitsgemeinschaften zu wählen.

Sie finden in der Regel in Kleingruppen und in einem Umfang von 10 bis 28 Stunden statt. Das Angebot der AGs umfasst folgende Bereiche:

1)   den kognitiven Bereich: Naturwissenschaftliche Experimente, PC, Deutsch-Förderung für zweisprachige Kinder,

2)   den musischen Bereich: Theater-AG, Musikerziehung, Malkurse, Kreativ-AG, textiles Werken, Schmuck-AG,

3)   den sportlichen Bereich: Schwimmen, Basketball, Handball, Fußball, Tischtennis, und Tanzen,

4)   den sozialen Bereich: Verhaltenstraining, Heimat-Club, Gruppenspiele, Entspannungsübungen, Mädchen-AG,

5)   den hauswirtschaftlichen Bereich: Kochen, Backen

 

Wir kooperieren mit örtlichen Musik-, Tanz- und Malschulen sowie mit privaten AG-Leitern.

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Ausserschulische Kooperationspartner der FrieKS

Aktuell bieten wir diese AG’s an:

PC-AG                      

Fußball-AG                

Hip-Hop                    

Sport               

 

Hierbei arbeiten wir auch mit außerschulischen Kooperationspartnern wie z. B. der Tanzschule Thiele, dem „Märkisches Berufskolleg“ Unna u. v. m.

 

Lehrer-AGs

Experimente             

Ballspiele                  

Mädchen-AG             

Handarbeiten            

Backen                    

Kreativ-AG                

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Ferienbetreuung

Aber auch das freie Spiel „an der frischen Luft“ hat einen hohen Stellenwert, da die Kinder nicht verplant, sondern nach ihren Bedürfnissen gefördert werden. Für Kinder, die ihre Ferien nicht mit den Eltern verbringen können, findet die Ferienbetreuung von 8:00 bis 16:00 Uhr statt. Während der Weihnachtsferien und 3 Wochen in den Sommerferien ist die Betreuung geschlossen.

 

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Das Betreuungsteam

Das Betreuungsteam ist pädagogisch geschult. 2 pädagogisch qualifizierte Fachkräfte haben die Leitungsaufgaben übernommen. Ergänzt wird unser Team von 7 weiteren Kräften.

Wöchentliche Teamsitzungen garantieren einen regelmäßigen Austausch über pädagogische Aufgaben und Organisation. Zur Qualitätssicherung nehmen alle Betreuerinnen kontinuierlich an angebotenen Fortbildungen teil.

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Unsere Öffnungszeiten sind: Mo- Fr.: 11:30 Uhr bis 16:00 Uhr.

Die Abholzeiten an diesen Tagen sind um 15.00 Uhr und um 16:00 Uhr.

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Die Fächer und ihre Lerninhalte

 

Deutsch

Wir beginnen mit der Druckschrift als Schreib- und Leseschrift, weil sie uns im Alltag häufig begegnet. Außerdem bezieht sie die Vorerfahrungen der Kinder mit ein.

Dann folgt die Vereinfachte Ausgangsschrift (VA) als verbundene Schriftform.

In der Schuleingangsphase arbeiten wir mit „Tinto“. Dabei handelt es sich um ein offenes Schreib-Lese-Lernkonzept, das durch seine Materialien auf die unterschiedliche Lernausgangslage der Schulkinder Rücksicht nimmt. „Tinto“ folgt dem Ansatz „Lesen durch Schreiben“. Die Kinder erlernen mit Hilfe der Anlauttabelle (Buchstabenhaus) und des „Tinto-Raps“ das Schreiben und dadurch das Lesen. Auch in allen weiteren Jahrgängen begleitet uns das Unterrichtswerk „Tinto“.

Vom ersten Schuljahr an erlernen die Kinder durch die Arbeit mit einem grundlegenden Wortschatz die Prinzipien und die Regelhaftigkeit der deutschen Sprache. Dabei wird das Wortverständnis in Sachzusammenhängen gezielt angebahnt und gesichert.

Die Arbeit mit dem Wörterbuch hilft den Kindern zusätzlich ihre Sicherheit im richtigen Schreiben zu erweitern.

Von Anfang an schreiben die Kinder kleine freie Texte. Im Laufe der vier Grundschuljahre lernen sie wesentliche sprachliche Mittel und Merkmale der Textstruktur kennen und anzuwenden. Sie lernen Texte zu verschiedenen Anlässen zu planen und zu überarbeiten.

Der Einsatz des Computers fördert den bewussten Umgang mit diesem „neuen Medium.“

Vielfältige Gelegenheiten zum Erzählen und Zuhören werden im Unterricht geschaffen und tragen zur Erweiterung des Wortschatzes und zur Entwicklung einer Gesprächskultur bei. Unter dem Aspekt der interkulturellen Erziehung werden hierbei auch Sprachen, Texte und Gebräuche – vor allem aus den Herkunftsländern unserer Kinder – einbezogen.

Besonders für die Kinder mit türkischem Migrationshintergrund bietet das Rucksack-Programm in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 in Zusammenarbeit mit dem Kommunalem Integrationszentrum die Möglichkeit, Sachthemen sprachlich aufzuarbeiten. Dies geschieht sowohl in der Muttersprache, als auch in der deutschen Sprache. Die regelmäßige Mitarbeit der Eltern an diesem Projekt ist notwendige Voraussetzung.

Ein weiteres Ziel des Deutschunterrichts ist es, den Kindern Spaß am Lesen zu vermitteln und zur Entwicklung und Förderung der Lesekompetenz beizutragen. In unserer Schule befindet sich eine Schülerbücherei, die den Kindern über den normalen Unterricht hinaus eine leseanregende Lernumwelt schafft. Durch Kontakte mit der Stadtbücherei und deren Angebote, wird bereits ab der Jahrgangsstufe 1 das außerschulische Lesen angeregt.

Grundlagen der Leistungsbewertung im Fach Deutsch sind alle von den Kindern erbrachten mündlichen und schriftlichen Leistungen sowie der individuelle Lernfortschritt jedes einzelnen Kindes.

In einem jahrgangsbezogenen Förderband fördern wir gezielt alle Kinder auf der Grundlage ihrer speziellen Lernausgangslage.

 

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Mathematik

Der moderne Mathematikunterricht versteht sich nicht als Unterrichtsfach, das ausschließlich auf die Vermittlung inhaltsbezogener Kompetenzen ausgerichtet ist. Hinzu kommen prozessbezogene Kompetenzen, welche in der aktiven Auseinandersetzung mit konkreten Lerninhalten erworben und weiterentwickelt werden. Die prozessbezogenen Kompetenzen unterstützen den nachvollziehbaren Erwerb inhaltsbezogener  Fertigkeiten und Fähigkeiten.

Dieser dargestellte Zusammenhang dient der grundlegenden mathematischen Bildung, welche sich in den fachbezogenen Kompetenzen widerspiegeln.

 

Da wir unseren Unterricht an den Bedürfnissen und Vorkenntnissen der Kinder orientieren, arbeiten wir im Mathematikunterricht mit dem Lehrwerk „Flex und Flo“. Hierbei handelt es sich um 4 Themenhefte zu den mathematischen Kompetenzen. Die Kinder arbeiten fast selbständig in den Heften, da Aufgabenformate im Heft durch die Figuren „Flex“ und „Flo“ erklärt werden. Dadurch kann jedes Kind sein eigenes Lerntempo bestimmen und bei evtl. Problemen unterstützt werden oder bei besonderen Stärken auch zusätzlich herausgefordert werden.

Trotz der Themenhefte arbeitet die Gemeinschaft der Klasse oder auch Kleingruppen gemeinsam Einführungen in neue Themen oder notwendige Erläuterungen gemeinsam auf. Dabei steht im Vordergrund, Motivation für ein zu lösendes Problem aufzubauen oder Regelmäßigkeiten in der Mathematik zu erkennen und zu erklären. In diesen Gruppenphasen legen wir viel Wert auf das Benutzen von mathematischen Fachbegriffen, auch schon in der Schuleingangsphase.

Durch das Nutzen der Themenhefte haben wir im Unterricht viel Zeit, die Kinder genau zu beobachten, mit den Kindern Lösungswege zu besprechen, Fragen zu beantworten, Lernfortschritte und Probleme zu analysieren und auch Kinder, die z.B. durch Krankheit gefehlt haben, passgenau an ihrem Lernstand  weiter zu begleiten.

Aufgrund der genauen Beobachtung und Absprachen im Team und in der Fachkonferenz werden die Inhalte der Fördergruppen festgelegt und die Kinder den Gruppen zugewiesen (häufig auch in Absprache mit den Kindern.)

Die Kinder entdecken recht schnell, dass Mathematik nicht nur im Fachunterricht vorkommt. Gerade in der Schuleingangsphase können mathematische Inhalte auch in anderen Fächern geübt werden (das Zählen von Gegenständen, Rechts und Links, Größer-Kleiner-Gleich, Mengenvergleiche, Sachaufgaben aus dem Alltag,…).

Im Unterricht versuchen wir immer, Strukturen und Muster der Mathematik anhand von Material erkennen und entdecken zu lassen. Dazu gehören Alltagsgegenstände, Rechenrahmen, geometrisches Material,….

Wichtige Ziele unseres Mathematikunterrichtes sind neben den fachlichen Zielen auch, immer wieder den Forschergeist der Kinder zu wecken, evtl. entstandenen Ängsten zu begegnen und die Freude, mit der die Kinder in den Mathematikunterricht starten, aufrechtzuerhalten!

Für die Leistungsbewertung sind alle mündlichen und schriftlichen Leistungen im Fach relevant.

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Sachunterricht

Aufgabe des Sachunterrichts in der Grundschule ist es, die Schüler bei der Entwicklung von Kompetenzen zu unterstützen, die sie benötigen, um sich in ihrer Lebenswelt zurechtzufinden, sie zu verstehen und verantwortungsbewusst mitzugestalten. Sie erfahren, wie man Sachbereiche erkunden und erforschen und Aufgaben gemeinsam planen und bearbeiten kann. Erfahrungen und Wissen der Kinder werden im Sachunterricht aufgenommen und weitergeführt. Mithilfe fachspezifischer Methoden lernen sie, Phänomene ihrer Lebenswirklichkeit zu untersuchen und zu erkunden. Im Sachunterricht werden Inhalte aus folgenden Themenbereichen bearbeitet: Natur und Leben / Technik und Arbeitswelt / Raum, Umwelt und Mobilität / Mensch und Gemeinschaft / Zeit und Kultur

Aus diesen Bereichen ergeben sich für unsere Schule die folgenden Themenschwerpunkte:

 

Schule und Umgebung

 

Schulweg, Erkundung des Wohnortes

 

Ich und die anderen

 

Klassen-/Schulregeln, Familie, Lebensgewohnheiten anderer Kulturen

Zeiteinteilungen/Zeiträume

 

Uhr, Kalender, Jahreszeiten, Feste und Feiern im Jahreskreis

Tiere, Pflanzen, Lebensräume

 

Haustiere, Zootiere, Lebensraum Wald/Wiese

Ernährung und Gesundheit

 

Körperpflege, gesunde Ernährung

Mädchen und Jungen

Frauen und Männer

 

Körperteile, Geschlechtsmerkmale, Pubertät, Schwangerschaft, Geburt, Rollenverhalten

Früher und heute

 

Leben in der Steinzeit, im Mittelalter

Versorgung / Entsorgung

 

Einkaufen, Wasserversorgung, Müll, Umweltschutz

Interessen und Bedürfnisse

 

Werbung, Konsum, Ökologie

Verkehrsräume/

Verkehrssicherheit

 

Verkehrsregeln, Radfahrtraining,

Radfahrprüfung

Mediennutzung

 

alte und neue Medien, Zeitungs-Projekt

Wohnort und Welt

 

NRW, Deutschland, Europa, Welt, Handelsverknüpfungen

Licht, Feuer, Wasser, Luft, Magnetismus, Strom, Konstruktionen

 

Versuche mit dem Sinus-Material (Klassenkisten)

 

Eine enge inhaltliche Verzahnung der Themenbereiche des Sachunterrichts mit dem „Rucksack-Programm“ berücksichtigt in besonderer Weise die Förderung der Kinder mit Migrationshintergrund.

 

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Das Rucksack-Programm

Für jedes Kind hat die Beherrschung der Erstsprache eine große Bedeutung für den erfolgreichen Erwerb der Zweitsprache.

Das Rucksackprogramm an unserer Schule fördert die Sprachentwicklung von Kindern aus Zuwandererfamilien mit türkischer Erstsprache sowohl in der deutschen als auch in der Muttersprache durch enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule: Die Mütter werden intensiv in die Arbeit einbezogen.

Einmal pro Woche trifft sich die Müttergruppe mit der Kontaktlehrerin sowie den Herkunftssprachlehrkräften jeweils für zwei Stunden in der Schule; dabei ist auch die Mütteranleiterin. Bei diesen Treffen werden Themen des Sachunterrichts besprochen, z.B. Einkaufen, Kleidung oder Jahreszeiten. Parallel zum Unterricht bearbeiten die Mütter diese Themen zu Hause mit ihren Kindern in der Muttersprache.

Die sprachliche Förderung im Rucksackprogramm findet vom 1. bis 4. Schuljahr statt.

Das Programm wird unterstützt und begleitet von dem KIZ/Unna.

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 Ebenso werden die Themenschwerpunkte: „Ich und die anderen“, „Ernährung und Gesundheit“, „Mädchen und Jungen / Frauen und Männer“ und „Interessen und Bedürfnisse“ aus dem Sachunterricht im „Klasse2000-Programm“ vertieft.

Klasse2000

 Klass

Klasse2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung in der Grundschule.

Seit Januar 2008 nehmen die Erstklässler der Friedrich-Kayser-Schule erstmalig am Klasse2000-Projekt teil. Beginnend mit jedem neuen Einschulungsjahrgang ist Klasse2000 als fester Baustein im Schulprogramm der FKS installiert.

Bevor das Projekt beginnen kann, müssen Paten für die Finanzierung dieses Projekts gefunden werden. Pro Jahr und pro Klasse müssen 220 Euro aufgebracht werden.

Während der gesamten Grundschulzeit, also über vier Jahre, begleitet das Programm mithilfe der Lehrerinnen und Lehrer sowie einer Gesundheitsförderin die Kinder.

Schwerpunktmäßig werden in den vier Jahren folgende Themen behandelt:  


Inhalte und Themen

 

1. Klasse

2. Klasse

3. Klasse

4. Klasse

Lehrer/innen

·         Das bin ich – das kann ich

·         So fühle ich mich wohl

·         Experimente zur Luft

·         Atmung und Gefühle

·         Bewegung und Entspannung mit CD

·         Gefühle wahrnehmen

·         Probleme lösen

·         Gesunde Ernährung

·         Bewegung im Alltag

·         Bewegung und Entspannung mit CD

·         Förderung von Selbstvertrauen, Toleranz und Teamfähigkeit

·         Umgang mit Wut und Angst

·         Konflikte ohne Gewalt lösen

·         Eine Klasse zum Wohlfühlen

·         CD mit Pausengeschichten

·         Informationen zu Alkohol und Tabak

·         Gruppendruck erkennen

·         „Nein“ sagen trainieren

·         Freundschaften schließen

·         CD mit Pausengeschichten

Stunden

ca. 10

ca. 13

ca. 12

ca. 11

Gesund-

heits-

förderer (GF)

Klaro stellt sich vor

·         Das kann ich tun, damit es mir gut geht.

Abenteuer Atem:

·         Die Atmung und der Weg der Luft

·         Bewegung und Entspannung

Spiele mit dem Schwungtuch:

·         Kooperationsspiele

Wichtigste Säule der Welt

·         Wirbelsäule kennen lernen

·         Bedeutung von Knochen und Muskeln

·         Bewegtes Sitzen

Wege der Nahrung

·         Funktion d. Verdauung, gesund essen

Herz- u. Blutkreislauf

·         Funktionen des Herzens

·         Ernährung – Bewegung – Entspannung

Zusammen sind wir stark:

·         Vertrauensübungen

·         Teamfähigkeit entwickeln

Gefühle? – Alles KLARO!:

·         Gefühle wahrnehmen und damit umgehen können

Glück und Werbung:

·         Werbung durchschauen

·         Gefahren von Tabak und Alkohol!

Fit fürs Leben – Ich bleib dabei!

·         Was war bei Klasse 2000 wichtig?

·         Klaro – Rap

·         Abschlussurkunde

Stunden

2

3

3

2


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Radfahrtraining

Im Rahmen der Verkehrserziehung kommt dem Radfahren in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung zu: Viele Schulanfänger besitzen ein Fahrrad und fahren häufig in Schonräumen und auf verkehrsarmen Flächen in ihrem Wohnumfeld.

Aufgabe der Verkehrserziehung in der Schule ist es, zur Verbesserung ihres Verkehrsverhaltens beizutragen, sie im 1./2. Schuljahr durch motorische Übungen mit dem Rad sicherer zu machen und durch eine systematische Ausbildung im 3./4. Schuljahr die Voraussetzungen für die Teilnahme am Straßenverkehr zu schaffen.

 

Radfahrtraining im 1./2. Schuljahr

Förderung  der Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit

                der Bewegungssicherheit

                der Reaktionsfähigkeit

                der sozialen Kommunikation

Spielerische Übungen mit dem Fahrrad (ggf. mit dem Roller):

                Schieben des Fahrrades

                Sicher Aufsteigen

                Eine Spur halten

                Sicher Bremsen und Absteigen

                Kurven fahren

                Geschwindigkeit wechseln

                Wahrnehmungsübungen

                Reagieren auf Hindernisse, Signale, unterschiedliche

Fahrbahngegebenheiten

                Fahren hintereinander

Langsam Fahren

 

Die fahrpraktischen Übungen finden auf dem Schulhof statt.

 

Radfahrausbildung im 3./4. Schuljahr

 

Die Schüler lernen und üben:

                Verkehrsregeln

                Anfahren vom Fahrbahnrand

                Anhalten

                Vorbeifahren an einem Hindernis

                Links- und Rechtsabbiegen

                Vorfahrtsregelung Rechts vor Links

Im 4. Schuljahr wird die Ausbildung durch Verkehrssicherheitsberater der Polizei unterstützt. Die fahrpraktischen Übungen und die abschließende praktische Radfahrprüfung finden im Straßenverkehr statt. Dabei wird im Schulumfeld eine Strecke ausgewählt, die eine Gefährdung der Schüler möglichst ausschließt, bei der aber die genannten Übungen durchgeführt werden können.

 

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Englisch

Im Englischunterricht der Grundschule lernen die Kinder in einem vorwiegend mündlichen Unterricht sich in einfachen Situationen des Alltags und des Unterrichts auf Englisch zu verständigen.

Die gesprochene Sprache steht im Mittelpunkt.

In zwei Wochenstunden lernen die Kinder, ab dem 2. Halbjahr des ersten Schuljahres, in einem vorwiegend mündlichen Unterricht, sich in die fremde Sprache einzuhören, sie (auch anhand von Bildern, Mimik und Gestik) zu verstehen, zu sprechen, zu lesen und je nach individuellem Vermögen zu schreiben.

Die Themen des Englischunterrichtes orientieren sich an der Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder.

Wir singen, sprechen Reime und Chants, erzählen Geschichten zu Bildern und Bilderbüchern und spielen mit viel Begeisterung seitens der Kinder Rollenspiele.

English is fun!

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Herkunftssprachlicher Türkisch-Unterricht

Der herkunftssprachliche Unterricht in türkischer Sprache wird seit Anfang der 80-er-Jahre in unserer Schule erteilt. Die Teilnahme daran ist zwar freiwillig, jedoch machen fast alle aus der Türkei kommenden Kinder davon Gebrauch. Sie versuchen ihre Sprachkenntnisse in Türkisch zu erweitern bzw. weiterzuentwickeln.

Der Türkisch-Unterricht wird jahrgangsweise erteilt. Jeder Schüler nimmt 2-3 Stunden in der Woche am Türkisch-Unterricht teil. Diese Art Unterricht findet in erster Linie parallel zum Religionsunterricht statt. So werden die Schüler nicht daran gehindert, an anderen wichtigen Fächern teilzunehmen.

Das Ziel des herkunftssprachlichen Unterrichtes auf Türkisch ist, dass das Kind in seiner Herkunftssprache lesen kann, dass es seine mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit entwickeln kann sowie dass es die Sprach- und Grammatikregeln lernen kann. Es ist auch das Ziel, dass das Kind seine Fähigkeit und Geschicklichkeit mit bestimmten Themen verbindet und sie fortentwickelt. Die Lerninhalte aus den anderen Unterrichtsfächern wie z.B. Naturkunde werden auf Türkisch wiederholt. Der Unterricht beinhaltet Muster bzw. Beispiele aus dem sozialen und religiösen Leben. Diejenigen, die ihre Herkunftssprache besser beherrschen, sind erfolgreicher beim Lernen von anderen Fremdsprachen.

Die Lernfähigkeit jedes Schülers und sein Erfolg in jenem Fach werden am Ende des Jahres bescheinigt. Der Schüler kann im Anschluss an die Grundschule mit dieser Bescheinigung an einer weiterführenden Schule Türkisch als eine nebenfachliche Fremdsprache auswählen. Somit kann er beweisen, dass er sich in diesem Fach Wissen und Fähigkeit angeeignet hat.

Die ersten und zweiten Klassen erhalten am Ende des Schuljahres eine Teilnahmebescheinigung. Ab der dritten und vierten Klasse erhalten die Schüler in jedem Halbjahr eine Teilnahmebescheinigung, in der die Noten für das Schuljahr stehen. Diese Noten werden in den normalen Schulzeugnissen auch eingetragen.

Der Lehrer, der die türkischen Kinder unterrichtet, ist im ständigen Kontakt mit den Klassenlehrern und unterstützt sie bei sprachlichen Problemen und pädagogischen Entscheidungen. Diese Zusammenarbeit findet in der ersten Klasse für ein koordiniertes Lernen vom Alphabet auch statt.

Der Lehrer engagiert sich bei Elternsprechtagen, ist auch zugegen als Dolmetscher und Berater - falls erforderlich. Darüber hinaus klärt er Missverständnisse auf und bemüht sich um das Zustandekommen von positiven Beziehungen zwischen türkischen Eltern und deutschen Lehrern. Das Ziel des herkunftssprachlichen Unterrichtes ist die sozialen und kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten heraus zu arbeiten und sie mit konkreten Aspekten zu ändern.

 

TÜRKÇE ANADİL DERSİ

Türkçe anadil dersi 80`li yılların başından beri bizim okulumuzda verilmektedir. Katılma serbest olduğu halde, hemen hemen tüm Türkiyeli cocuklar bu olanaktan yararlanmakta ve kendilerini Türkçe dilinde geliştirmeye ve öğrenmeye çalışmaktadırlar.

Türkçe dersi ya aynı sınıfların ya da aynı yaş gurubundan olanların biraraya getirilmesiyle gerçekleştirilmektedir.

Her öğrenci haftada dört saat Türkçe dersine katılmaktadır. Bu dersler genellikle din derslerine paralel olarak yapılmaktadır. Böylece öğrenciler diğer önemli derslerden yoksun kalmamaktadırlar.

Türkçe dersinin amacı; çocuğun anadilinde okuması, sözlü ve yazılı anlatımını geliştirmesi, dil ve yazım kurallarını öğrenmesidir. Bu yetenek ve becerisini belli konularla bağlantılı olarak geliştirmektedir. Bu ders konuları genellikle diğer derslerde öğrendikleri doğa bilgisinin Türkçe tekrarı, dini ve sosyal yaşantının örneklerini içermektedir. Anadilini iyi bilen öğrenciler diğer yabancı dilleri öğrenmede daha başarılı olmaktadırlar.

Her öğrencinin öğrenme yeteneği ve bu alandaki başarısı yıl sonunda belgelenmektedir. İlkokuldan sonra bu belge ile bir üst okulda Türkçe dersini yedek yabancı dil olarak seçebilmekte ve bu alanda yeteneği ve bilgisi olduğunu belgeleyebilmektedirler.

Birinci ve ikinci sınıflar okul döneminin sonunda katılım belgesi almaktadırlar. Üçüncü ve dördüncü sınıflarda ise, her yarı öğrenim yılının notlarını içeren birer katılım belgesi verilmektedir. Bu notlar normal karnelerinde de gösterilmektedir.

Türk çocuklarına şu anda ders veren öğretmen, diğer sınıf öğretmenleriyle sürekli ilişkiye geçerek dil problemlerinden kaynaklanan sorunlar ya da pedagojik kararlarda onlara yardımcı olmaktadır. Bu işbirliği birinci sınıfta koordineli bir alfabe öğrenimi için de yapılmaktadır.

Veliler toplantılarında, öğretmen ve velilere gerektiği zaman tercüman ve danışmanlık için hazır bulunmaktadır. Aynı zamanda yanlış anlaşılmaları gidermekte ve Türk ailelerinin Alman öğretmenlerle olumlu ilişkilerinin olmasına çalışmaktadır. Bu şekilde anadil dersinin amacı, sosyo- kültürel ortaklıkları ve ayrılıkları bilinçli olarak anlamak ve üzerinde somut değişimleri sağlamaktır.

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Herkunftssprachlicher Italienischunterricht

Für alle schulpflichtigen interkulturellen* Kinder, die in Schwerte und Umgebung wohnhaft sind, findet in der  Friedrich-Kayser-Schule montags und mittwochs Italienischunterricht statt. Der Unterricht beträgt vier Stunden wöchentlich und findet in der Regel am Nachmittag statt.

In den Klassen 1 und 2 erlernen die Kinder von Anfang an auch den Gebrauch der Schriftsprache. Die beiden Italienischlehrer haben Unterrichtsmaterialien für die Alphabetisierung entwickelt, die so konzipiert sind, dass der Unterricht im herkunftssprachlichen Unterricht Italienisch mit dem Erstleseunterricht in der Zweitsprache Deutsch abgestimmt werden kann.

Im Bedarfsfall können auch deutsche Kinder am Italienischunterricht teilnehmen, die mit ihren Familien längere Zeit in Italien gelebt und dort die italienische Sprache wenigstens in Ansätzen gelernt haben. Wer regelmäßig an diesem Unterricht teilgenommen hat, kann auf Antrag zu einer Sprachprüfung zugelassen werden. Sie ist auf der Anspruchshöhe aller Abschlüsse der Sekundarstufe I möglich. Das Ergebnis der Prüfung wird im Abschlusszeugnis bescheinigt. Eine mindestens gute Leistung in der Sprachprüfung kann eine mangelhafte Leistung in einer Fremdsprache ausgleichen.

* Interkulturell ist wer zwei oder mehreren Sprachen lebt. Diese sind voneinander abhängig und untrennbar und bilden eine einzige Identitätseinheit: die Muttersprache.

 

Insegnamento della lingua italiana

Per tutti gli alunni interculturali* residenti a Schwerte e dintorni, che si trovano nella fascia dell’obbligo scolastico, l’insegnamento della lingua italiana ha luogo presso la Friedrich-Kayser-Schule, il lunedí e il mercoledí.

Già in prima e in seconda classe i bambini imparano l’uso della lingua italiana scritta grazie a dei materiali per l’alfabetizzazione, che sono stati concepiti tenendo presente l’insegnamento in lingua tedesca. Alle lezioni possono prendere parte anche alunni tedeschi che abbiano delle conoscenze basilari della lingua italiana. Chi ha frequentato regolarmente i corsi di italiano accede all’esame di lingua. Esso viene sostenuto alla fine della scuola dell’obbligo. Il risultato dell’esame viene certificato sulla pagella finale. Un voto positivo può compensare un’insufficienza in una lingua straniera.

 * Interculturale è chi vive due o piú lingue. Esse sono interdipendenti e indissolubili e formano un unico nucleo identitario: la lingua madre.


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Religion

 

Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zu sozialem Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.

(Artikel 7 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen)

 

Die Kinder erfahren im Religionsunterricht:

Jeder ist wichtig.

Gott liebt die Menschen.

Botschaft der Bibel:

Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament

Bedeutung religiöser Symbole

Hinführung zum Verständnis der Sakramente

Hinführung zum Gebet

Christliche Vorbilder

Orientierung für ihr Leben

Feste und Feiern im Kirchenjahr

Kontakt zu Kirchengemeinden

St. Viktor und St. Marien

Andere Religionen, z.B. Islam, Judentum

 

Zu Beginn der Schulzeit wird ein Einschulungsgottesdienst gefeiert. Im Schuljahr finden mehrere Schulgottesdienste statt. Die Gottesdienste sind ökumenisch gestaltet. Zur Entlassung der 4. Schuljahre findet ein Abschlussgottesdienst statt.

In allen Schuljahren wird der Religionsunterricht pro Woche in 2 Unterrichtsstunden erteilt.

In allen Schuljahren wird der Religionsunterricht pro Woche in 2 Unterrichtsstunden erteilt.

  

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Kunst

 

Das Fach Kunst soll die Bereitschaft der Kinder fördern, sich selbstständig und kritisch mit Objekten und Bildern der Alltagswelt, der Kunst, der Werbung und der Medien auseinander zu setzen.
Die Schüler und Schülerinnen  haben die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Vorstellungen, Fantasien und Gefühle gestalterisch zum Ausdruck zu bringen.

Der Kunstunterricht soll ihnen dazu eigenständige Lösungswege und Arbeitsergebnisse ermöglichen, die sie vergleichen, würdigen und beurteilen können.

Sie erproben Materialien, Techniken und Werkzeuge und entwickeln Lernformen zum Sammeln, Collagieren, Experimentieren, Gestalten und Präsentieren.

 

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Musik

 

                Wir machen Musik mit der Stimme:

Wir:

... singen neue und alte Kinderlieder

... singen Lieder aus anderen Ländern

... singen Lieder aus den Herkunftsländern der Kinder

... erfahren die Stimme als Instrument

... gestalten Geschichten mit der Stimme

 

Wir machen Musik mit Instrumenten:

Wir:

... begleiten Lieder

... gestalten Geschichten mit Instrumenten

... experimentieren mit Instrumenten

... spielen Musik auf Instrumenten

 

Wir hören Musik:

Wir:

... finden Zugang zu verschiedenen Musikstücken

... erfahren die Wirkung von Musik

... besuchen Kinderkonzerte

 

Wir setzen Musik um:

Wir:

... bewegen uns zu Liedern

... tanzen

... spielen Theater zu Musik

... malen zu Musik

 

Wir lernen über Musik zu reden und Musik zu beschreiben

Wir:

... finden Zeichen für Klänge oder Töne

... lernen Noten

... lernen musikalische Begriffe und wenden sie an

 

Wir erfahren Musik als allgegenwärtig

Wir:

… gestalten unser Schulleben mit Musik, z. B. bei:

Schulfesten, Klassenfesten, Einschulungsfesten, Entlassungsfeiern, Jubiläen, Schulgottesdiensten, Adventssingen

… nutzen die Musik als Entspannungsmittel


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Jedem Kind ein Instrument (JeKi)/ Jekits

 

„Jedem Kind ein Instrument“ - so heißt das bundesweite Projekt, das in Schwerte von der städtischen Musikschule in Kooperation mit den Grundschulen, so auch an unserer Schule, seit dem Schuljahr 2007/08 durchgeführt wird. Musik wirkt positiv auf die Entwicklung unserer Kinder. Sie fördert Fähigkeiten und Grundlagen für Lernerfolge in allen Schul- und Lebensbereichen der Kinder.

Das 1. Schuljahr soll neugierig machen. Kinder entdecken die Welt von Takt, Noten und Rhythmus spielerisch. Die Begegnung mit einem Musikinstrument soll allen interessierten Kindern im ersten Grundschuljahr möglich gemacht werden.

Alle Kinder werden von einer Lehrkraft der Musikschule unterrichtet.

Inhaltliche Schwerpunkte sind Tanz und Bewegung, Singen, Rhythmusspiele, elementares Instrumentalspiel und das Kennenlernen von Instrumenten. Bis zu den Osterferien wählen die Kinder ein Instrument aus, das sie dann im 2. Jahr erlernen können.

Im 2. Schuljahr erhalten die Kinder von ausgebildeten Musikpädagogen in Kleingruppen Unterricht am gewählten Instrument.

Im 3. und 4. Schuljahr kommt nun zum Instrumentalunterricht das Ensemblespiel dazu. Hier trainieren die Kinder das Zusammenspielen mit vielen unterschiedlichen Instrumenten. Sie lernen das Aufeinanderhören und den Orchesterklang.

Am Ende jeden Schuljahres findet ein Abschlusskonzert statt.

 

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Sport

 

Der Sportunterricht in der Grundschule dient in erster Linie nicht der Vermittlung komplexer sportlicher Bewegungsabläufe, sondern er bietet den Kindern durch kindgemäße Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote ganzheitliche Lernerfahrungen und fördert deren Entwicklung nachhaltig. Vor allem, weil die Lebensumwelt der Kinder immer bewegungsärmer wird. Darüber hinaus eröffnet der Sportunterricht einen Zugang zu Ausschnitten aus der Bewegungs-, Spiel- und Sportwirklichkeit.

Der Sportunterricht in der Grundschule dient in erster Linie nicht der Vermittlung komplexer sportlicher Bewegungsabläufe, sondern er bietet den Kindern durch kindgemäße Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote ganzheitliche Lernerfahrungen und fördert deren Entwicklung nachhaltig. Vor allem, weil die Lebensumwelt der Kinder immer bewegungsärmer wird. Darüber hinaus eröffnet der Sportunterricht einen Zugang zu Ausschnitten aus der Bewegungs-, Spiel- und Sportwirklichkeit.

 

Ziele des Sportunterrichts

·    Wahrnehmungsfähigkeiten verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern

·     Sich körperlich ausdrücken, Bewegungen gestalten

·     Etwas wagen und verantworten

·     Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen

·     Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln

  

Sport in unserer Schule

·         2 Sportstunden in der Woche für jeden Jahrgang in der Turnhalle, 1 Bewegungsstunde in der Aula oder auf dem Schulhof.

·         Schwimmen im Stadtbad für den 2. Jahrgang mit dem Ziel, alle Nichtschwimmer zu Schwimmern auszubilden.

·         Schwimm-AG für den 1. und 2. Jahrgang mit dem Ziel, Kinder an das Wasser zu gewöhnen

·         Verschiedene Schwimm- und Sportabzeichen können erworben werden

·         Bewegtes Klassenzimmer: Bewegungs- und Entspannungsspiele im Klassenraum

·         Bewegte Pause (Ballspiele, Seilchenspiele, Hüpfspiele, Klettern, Wippen, Turnen, Rutschen)

·         Sportförderunterricht

·         Spiel- und Sportfest

·         Spielplatzbesuche fördern die Koordinationsfähigkeit, Kreativität, Geschicklichkeit und soziales Verhalten

 

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Lernen mit neuen Medien

 

Die Lebenswelt der Kinder hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Immer mehr Medien halten Einzug in die Kinderzimmer. Neben CD-Player, Fernseher und Spielekonsole befindet sich in den meisten Haushalten auch mindestens ein Computer.

Viele Kinder gehen vertraut mit dem Computer um, benutzen ihn aber in erster Linie zum Spielen und nicht zum Lernen.

Unsere Schule verfügt über einen Computerraum mit acht leistungsstarken Rechnern. Ebenso befinden sich in jeder Klasse zwei Computerarbeitsplätze. Alle Rechner sind ans Internet und an das Schulnetzwerk angeschlossen. Jedes Kind kann sich an dem Rechner mit einem allgemein bekannten Passwort in die Schülerebene einwählen, auf der diverse Lernprogramme installiert sind und auf der Zugang zum Internet besteht.

 

Wie wird der Computer bei uns in der Schule eingesetzt?

· 

 In kleinen Fördergruppen arbeiten die Kinder im Computerraum mit Lernsoftware. Die Software „Lernwerkstatt“ bietet jedem Kind die Möglichkeit, seine  individuell erbrachten Leistungen zu speichern.

·  Im Computerraum werden PC-AGs durchgeführt. 
·   Die PC-Arbeitsplätze in der Klasse können vor Unterrichtsbeginn im offenen Anfang zum Spielen, Lernen und Forschen genutzt werden. 
·  Die Computer sind Bestandteil der Freiarbeit. 
·       Im Programm „Word“ werden Arbeitsergebnisse oder Geschehnisse aufgeschrieben und anschließend ausgedruckt. 
·  Im Sachunterricht wird das Internet als Informationsquelle kennen gelernt. Dabei werden auch die Gefahren des Internets besprochen. 

 

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Benimm ist in

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Stöbertag

Unsere Schule führt in jedem Schuljahr für die Viertklässler einen Stöbertag durch. Ziel dieses Tages ist, dass die Kinder einen normalen Arbeitsalltag in einem Betrieb kennenlernen und so einen möglichst realistischen Einblick in das Berufsbild erhalten. Einen ganzen Vormittag lang helfen sie bei allen anfallenden Arbeiten mit, stellen Fragen und gehen ihren Betreuern tatkräftig zur Hand.

Über dreißig verschiedene Betriebe vom Augenoptiker, Kinderarzt, Baubetriebshof, Modegeschäften, Friseurbetrieben, dem Bürgermeister, Schwimmbädern, Autohäusern und vielen mehr nehmen daran teil und schenken den Kindern einen Vormittag lang ihre Zeit und Aufmerksamkeit.

 

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Feste/Feiern

 

„Wer feste arbeitet, soll auch Feste feiern“

 

Klassen – oder Schulfeste sind Projekte, in die es sich zu investieren lohnt. Gerade die Durchführung von Festen und Feiern lebt aus der Gemeinschaft und verstärkt sie. Schüler übernehmen Verantwortung, entwickeln eigene Ideen und werden aktiv. Deshalb gehören in jedem Jahr folgende Feste an unserer Schule zum festen Bestandteil des Schullebens:

·         die Einschulungsfeier für die Schulanfänger

·         das St. Martinsfest

·         das Adventssingen

·         die Karnevalsfeier

·         das Spiel – und Sportfest

·         die Verabschiedung des 4. Jahrganges

 

Alle vier Jahre feiern wir ein großes Schulfest.

Darüber hinaus ergeben sich aus dem Unterricht Möglichkeiten für klasseninterne Feste.

Zum Gelingen all dieser Feste trägt an unserer Schule die tatkräftige Hilfe der Eltern bei.




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Schulregeln

  

In unserer Schule möchte ich mit anderen Kindern lernen und spielen. Damit sich alle wohl fühlen können, gehe ich hilfsbereit, freundlich und rücksichtsvoll mit Mitschülern und Erwachsenen um.

 

Beim Arbeiten und Spielen halte ich mich an folgende Regeln:

 

1.   Verhalten gegenüber Mitschülern und Erwachsenen

·         Ich störe niemanden.

·         Ich tue niemandem weh.

·         Ich spucke nicht.

·         Ich werfe nicht mit Schneebällen, Steinen oder ähnlichem.

·         Ich schließe niemanden aus.

·         Ich achte das Eigentum der anderen.

·         Ich folge den Anweisungen aller Lehrer und der anderen

Erwachsenen, die in der Schule arbeiten.

 

2.   Allgemeine Schulbestimmungen

·         Ich bringe keine gefährlichen Gegenstände mit.

·         Ich verlasse das Schulgelände während der Schulzeit nicht.       

·         Im Schulgebäude renne und schreie ich nicht.

·         Während der Schulpause halte ich mich auf dem Schulhof auf und nicht im Gebäude.

·         Nach Beendigung des Unterrichts verlasse ich sofort den Schulhof.

 

3.   Schuleigentum

·         Ich beschmiere und zerstöre nichts.

·         Ich halte die Toiletten sauber und spiele dort nicht herum.

·         Abfälle werfe ich in die entsprechenden Behälter.

·         Ich beschädige keine Pflanzen und klettere nicht auf Bäume.

 

Wenn ich diese Regeln nicht beachte, muss ich in der „Denkpause“ über mein Verhalten nachdenken, während die anderen Kinder auf dem Schulhof spielen.



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Denkpause

 

Neben den zahlreichen Aufgaben, die die Grundschule zu leisten hat, spielt vor allem der Erziehungsauftrag eine große Rolle. Im Mittelpunkt stehen die Einstellungen und Verhaltensweisen, die für ein friedliches und verträgliches Zusammenleben nötig sind.

Für die Entwicklung tragfähiger sozialer Beziehungen in Gruppen und Gemeinschaften sind verlässliche soziale Regelungen, Vereinbarungen und Verhaltensweisen erforderlich.

Voraussetzung dafür ist eine achtsame und wertschätzende Haltung sich selbst und anderen gegenüber.

Aus diesem Grund wurde für die FKS eine Schulordnung mit Regeln aufgestellt, die zuvor im Kollegium und auch mit den Schülern ausgiebig diskutiert wurden (siehe Schulregeln).

Bei Nichtbeachtung dieser Regeln greifen verschiedene Maßnahmen, je nach Art der Regelverletzung.

Eine dieser Maßnahmen ist die „Denkpause“.

Dies bedeutet, dass ein Kind die große Pause unter Aufsicht in einem Klassenraum verbringt und dort eine Schreibaufgabe erledigt, während die anderen Kinder auf dem Schulhof spielen.

 Folgende Vereinbarungen gelten im Kollegium:

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Nur Kinder, deren Verhalten eine Gefahr für sich und andere darstellt, sollen in die Denkpause geschickt werden. Es geht darum, die anderen Kinder zu schützen.

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Es gibt ein Formblatt, auf dem der Verstoß des Schülers genannt wird.

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Die Schüler nehmen auf diesem Blatt zu ihrem Verhalten Stellung und schreiben auf, wie sie ihr Verhalten ändern und/oder wiedergutmachen wollen.

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Wenn ein Schüler mehrfach wegen eines Vergehens in die Denkpause geschickt werden muss, benachrichtigt die Klassenleitung die Eltern und bittet diese zu einem Gespräch in die Schule.


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Spielehäuschen

 

Jede/r Schüler/in bekommt ein Ausleihkärtchen, das im Klassenraum aufgehoben wird. In der ersten Hofpause können die Kinder an der Ausgabestation vor dem Häuschen auf dem Schulhof ein Spielgerät ausleihen. Bei Rückgabe des Spielzeuges erhalten sie ihr Kärtchen zurück.

Die Ausleihe wird jeweils ein Schuljahr lang von den vierten Klassen im Wechsel organisiert. 3-4 Kinder stehen an einem Schultisch vor dem Häuschen und organisieren die Ausgabe vollkommen selbständig.

Spielgeräte werden von allen Klassenstufen sehr gern und regelmäßig ausgeliehen. Es handelt sich um Dinge, mit denen Kinder allein spielen können (Stelzen, Dosenstelzen, Seilchen, Pedalos o.ä.), aber auch um Dinge, die das gemeinsame Spiel fördern, wie z.B. Tischtennisschläger, Bälle, Wurfspiele, Frisbees o.ä.

Durch dieses Angebot entwickelt sich eine positive Spielkultur.

Unsere Schulsozialarbeiter bieten jeweils 1x in der Woche verschiedene Spieleaktionen in der ersten Pause an.

 

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Die Schule beginnt

 

Hurra, ich bin (fast) ein Schulkind

 

Die Einschulung ist für alle Kinder und Eltern eine wichtige Sache. Darum passiert auch ganz viel, bevor es endlich soweit ist:

 1. Anmeldetag

Zu diesem wichtigen Termin schicken die Kinder natürlich nicht die Eltern allein, sondern sie kommen selbst mit. Es wird ein Schulfähigkeitsprofil erstellt und die Eltern werden über vielfältige Fördermöglichkeiten informiert, die bis zur Einschulung wahrgenommen werden können.

2. Schnuppertag in der Schule     

Ein bisschen Schulluft haben die Schulanfänger nun schon geschnuppert. Viel spannender ist es aber, jetzt schon mal zu sehen, wie es in der „wirklichen Schule“ zugeht. Die Kinder besuchen mit ihren Erzieherinnen und den anderen Kindergartenkindern die Schule und nehmen am Unterricht in der Schuleingangsphase teil.

3. Informationsabend 

Nicht nur die Kinder sind gespannt auf die Schule, auch für die Eltern sind noch viele Fragen offen, was im Spätsommer auf sie zukommt. Deshalb findet kurz vor den Sommerferien ein Informationsabend für alle Eltern der Schulanfänger statt. Hier wird auch die Klassenaufteilung bekannt gegeben und die zukünftigen Klassenlehrer/Innen werden vorgestellt.

4. Post vom Lehrer/Lehrerin 

Jedes Kind bekommt eine Einladung zur Einschulungsfeier nach den Sommerferien.

Dazu gibt es eine Materialliste, ein Erkennungssymbol für die neue Klasse und einen Brief von der Lehrerin oder dem Lehrer. Für die Eltern werden wichtige Informationen beigelegt.

5. Es ist soweit: Endlich ein Schulkind!  

Am Einschulungstag begrüßen die „großen“ Kinder die Schulanfänger mit einer kleinen Feier. Es werden kleine Theaterstücke gespielt, Lieder gesungen oder Tänze vorgeführt.

Nach dieser kleinen Feier gehen die neuen Schulkinder mit ihrem Lehrer oder ihrer Lehrerin in die Klassenräume und die Eltern und Verwandten können sich mit einer Tasse Kaffee stärken.

Im Anschluss findet ein ökumenischer Gottesdienst in der Kirche statt.


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Schulende – Übergang zu den weiterführenden Schulen

 

Wie geht es weiter?

 

 

Die Wahl der weiterführenden Schulform ist eine bedeutende Entscheidung für die Zukunft ihres Kindes. Um Ihnen diese Wahl zu erleichtern, hält die Grundschule vielfältige Beratungsangebote für die Eltern der 4. Schuljahre bereit.

Zunächst stellt die Schulleitung die besonderen Merkmale der verschiedenen weiterführenden Schulformen an einem gemeinsamen Informationsabend vor.

Am Elternsprechtag erfolgt die Einzelberatung der Eltern durch die Klassenlehrer der Schüler. Die Lernentwicklung und die Leistungen des einzelnen Kindes dienen als Beratungsgrundlage. Sie werden den Eltern an diesem Tage dargestellt und anschließend in einer begründeten Schulformempfehlung schriftlich zusammengefasst.

Diese Schulformempfehlung gehört zum Halbjahreszeugnis, das dem Schüler Ende Januar ausgehändigt wird.

Einen guten Einblick in die pädagogische Arbeit der weiterführenden Schulen bietet auch der von der jeweiligen Schule angebotene „Tag der offenen Tür“. Die entsprechenden Termine werden durch die Grundschule oder auch durch die Presse mitgeteilt.

 

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Kooperationen mit außerschulischen Einrichtungen

 

Außerschulische Lernorte

 

Lernen findet nicht nur im Klassenzimmer statt. Unterrichtsthemen sind oft mit Besuchen von außerschulischen Lernorten verbunden. Die Kinder erfahren Wissen aus „erster Hand“. Das zuvor theoretisch erworbene Wissen wird durch die praktischen Erfahrungen vertieft und bekommt so eine anwendungsbezogene Bedeutung.

Für die Friedrich-Kayser-Schule bieten sich folgende „Außerschulische Lernorte“ an:

 

 

Außerschulische Lernorte

in Schwerte

Außerschulische Lernorte

in der Umgebung

·         Krankenhäuser

·         Zahnärzte

·         Feuerwehr

·         Polizei

·         Post

·         Rathaus

·         Bäckerei

·         Supermarkt

·         Wochenmarkt

·         Zeitung (Ruhr – Nachrichten)

·         Stadtbücherei

·         Kirchen, Moschee

·         Müllentsorgung

·         Kläranlage

·         Stadtwerke

·         Museen

·         Stadtführungen

·         Ökostation Ebberg

·         Bahnhof

·         Elsebad

·         Waldjugendspiele

·         Dortmunder Zoo

·         Kunstmuseum – Dortmund

·         Naturkundemuseum – Dortmund

·         Schulmuseum

·         Radio- und Fernsehstudios

·         Dortmund

·         Theater – Dortmund und Iserlohn

·         Bergbaumuseum - Bochum

·         Sternwarte – Bochum

·         Bauernhof

·         Dechenhöhle

·         Wildpark Vosswinkel

·         Schiffshebewerk

·         Freilichtmuseum-Hagen (Mäckinger Bachtal)

·         Burg Altena

·         Talsperren

·         Waldschule Cappenberg

·         Öko-Station Bergkamen


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Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen

 

Städtische Einrichtungen:

·         Amt für Jugend und Familien, Rathaus 1, Rathausstr. 31

·         KuWeBe Schwerte (Kultur- und Weiterbildungsbetrieb Schwerte) mit folgenden Einrichtungen:

·         Ruhrtalmuseum:     Herr Loftus

·         Stadtbücherei:       Fr. Stock

·         Musikschule:          Fr. Bleser

·         Rucksackprojekt:    Herr Berner

 

Einrichtungen des Kreises Unna:

·         KIZ (Kommunales Integrationszentrum): Fr. Raupach/ Fr. Nikbin

·         Kreispolizei Unna, Nebenstelle Kamen, Am Bahnhof 12, 59174 Kamen, (Kontaktperson f. Verkehrserziehung/ Radfahrtraining: Herr Happel

·         Medienzentrum/ Kreis Unna

 

Gesundheit:

·         Arbeitskreis Zahngesundheit, Frau Schneider, Tel. 02304/240 - 7018

·         Gesundheitsamt, Nebenstelle Schwerte, Kleppingstr. 4, Schuleingangsuntersuchungen, etc.

·         Verein Programm Klasse 2000 e.V., Feldgasse 37, 90489 Nürnberg

·         Zahnärztl. Dienst, Fr. Dr. Knappstein

 

Schulen:

·         Eintracht- Hauptschule, Holzener Weg 22

·         Friedrich- Bährens- Gymnasium, Ostberger Str. 17

·         Gesamtschule Schwerte, Grünstr. 70

·         Realschule am Stadtpark, Am Stadtpark 1

·         Realschule am Bohlgarten, Holzener Weg 22

·         Ruhrtal- Gymnasium, Wittekindstr. 6

·         Schule an der Ruhr (Förderschule), Am Derkmannsstück 29

 

Kindergärten:

·         AWO- Kindergarten „Regenbogen“, Beckestr. 37

·         Ev. Kindergarten „Das rote Haus“, Jägerstr. 5

·         Kath. Kindergarten „Arche Noah“, Haselackstr. 20

·         Kindergarten Wandhofen, Am Kindergarten 8

 

Hort- und Hausaufgabenbetreuung:

·         DRK - Kinderhort „Am Wuckenhof“, Westenort 18, (Fr. Franzen)

·         Offene Ganztagsschule der Friedrich- Kayser- Schule, (Fr. Scholz)

 

Stadt Schwerte:

·         Feuerwehr, Lohbachstr. 8, Tel. 02304/923 - 0

·         Kläranlagen, Ruhrverband, Hagener Str. 71b, Tel. 02304/244 30 – 0

·         Kulturamt Schwerte, Tel. 02304/ 104 – 345

·         Musikschule der Stadt Schwerte, tel. 02304/ 104 - 326

·         Polizei – Wache, Hagener Str. 13, Tel. 02304/92 1 – 0

·         Ruhrtalmuseum, regina Loftus, Tel. 02304/63836; 02304/104 - 293

·         Stadtbücherei, Fr. Stock, Tel. 0234/104 – 397

·         Stadtsparkasse, Postplatz 3, Tel. 02304/103 – 0

·         Stadtwerke Schwerte, Tel. 02304/203 – 0

 

Kirchliche Einrichtungen:

·         Ev. Kirchengemeinde Schwerte (Gemeindeamt und Verwaltung), Große Marktstr. 2 (Calvin- Haus)

·         Kath. Kirchengemeinde, St. Marien (Pfarramt), Haselackstr. 22

·         Psychologische Beratungsstelle der Diakonie, Große Marktstr. 2 (Calvin- Haus)

·    Schwerter Netz für Jugend und Familie, Diakonie, Caritas, VSI, In den Gärten 1

·          

Kulurvereine:

·         Diyanet Türkische Islamische Vereinigung Schwerte und Umgebung, Kulturverein e.V. Beckestr. 80

·         Bildungs- und Kulturverein Schwerte, Hagener Str. 61 a,

 

·         ZfsL Lüdenscheid:

·         Landfrau und Botschafterin Heimischer Agrarprodukte, Kirchspiel- Rorup 4, 48249 Dülmen

 

Außerschulische Lernorte und Kontaktadressen:

·         Elsebad, Am Winkelstück 113

·         Tanzschule Thiele, Im Bohlgarten 6

·         Bäcker Becker, Bahnhofstr. 21 a

·         Stadtsportbund, H. Kockelke

 

Umwelt:

·         DEW – Dortmunder Energie und Wasser, Herr Heimeier, Tel. 0231 – 544 – 1204

·         Ökostation Bergkamen, Dorothee Weber-Röhling, Tel. 02389/980913

·         Ökostation Ebberg, Tel. 02304/63364

·         Stadtföster, Herr Jendrusch, Tel. 02304/40764

·         Waldschule Cappenberg, Tel. 02306/5354

·         Zoo Dortmund, Mergelteichstr. 87, Tel. 0231-502 – 8581

 

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Förderverein Friedrich-Kayser-Schule e.V.

 

Kontakt: Über das Sekretariat der Friedrich-Kayser-Schule

 

Wir wollen gemeinsam erreichen, dass sich unsere Kinder während der Grundschulzeit wohl fühlen.

 

Zum Beispiel durch…

 

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 das Mitwirken beim Spiel – und Sportfest, bei der jährlichen Einschulung, beim Martinsumzug, beim Fahrrad–Turnier und bei weiteren Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Schule.

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die Anschaffung von Spiel -/Sportgeräten und Unterrichtsmaterialien.

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die Erweiterung der Schulbücherei, der Klassenbüchereien 

Was machen wir noch?

 

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Bei der jährlichen Einschulungsfeier, bei Schulfesten und am Tag der offenen Tür ist der Förderverein vertreten. Wir backen Waffeln und schenken Kaffee und kalte Getränke aus.

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Andere Veranstaltungen im Schuljahr sind z.B. der Trödelmarkt, bei dem die Kinder ihren Trödel verkaufen und wir als Förderverein für die kulinarischen Genüsse zuständig sind.

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Der Erlös der Cafeteria fließt in die Kasse des Fördervereins und kommt damit unseren Kindern zu Gute.

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Zusammen mit dem ADAC organisieren wir alle 2 Jahre mit engagierten Eltern, Lehrerinnen und Lehrern ein Fahrrad-Turnier für die 3. und 4. Schuljahre. An den verschiedenen Stationen können die Kinder ihre Sicherheit und Geschicklichkeit beim Radfahren unter Beweis stellen.

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Ebenso haben wir T-Shirts mit dem Logo der Friedrich-Kayser-Schule angeschafft, die es für 9,-€ zu kaufen gibt. Sie haben sich z.B. bei Sportfesten und Ausflügen sehr bewährt. In den letzten Jahren erhielt jedes Kind ein T-Shirt als Geschenk zur Einschulung.

Durch unseren Förderverein soll es unserer Schule möglich sein, Mittel für zusätzliche Projekte zu erhalten, um damit die Entwicklung unserer Schulkinder zu fördern.

Dank Ihrer Hilfe ist es auch möglich „Benimm ist in“ zu finanzieren.

 

Um diese Ziele zu erreichen, sind wir ständig auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Der Jahresbeitrag beträgt mindestens 8,-€. Werden Sie auch Mitglied und unterstützen Sie unsere Arbeit für alle unsere Kinder tatkräftig.

Kontakt über das Sekretariat der FKS

 Bankverbindung: Stadtsparkasse Schwerte (BLZ: 441 524 90), Konto-Nr. 32482)


BEITRITTSERKLÄRUNG

 

 

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